Psyche und Homöopathie

Psychologisch unterstützte Homöopathie
Homöopathisch unterstützte Psychologie

Paarberatung

 

In jeder Partnerschaft gibt es Phasen, in denen das Gefühl aufkommt, dass überhaupt nichts mehr geht. Die Situation erscheint ausweglos und festgefahren und beide Partner sind hilflos und spüren, dass sie es allein nicht mehr schaffen, weil sich so viel Frust, Sprachlosigkeit, Resignation oder Kränkung angestaut haben.

Es kostet viel Mut, sich Hilfe zu holen, denn oft sind es schwierige Themen wie Sexualität oder Ängste, Erwartungen, Vorwürfe, Beschuldigungen und schwere Kränkungen, die man nicht so einfach vor einem fremden Menschen ausbreitet. Und schliesslich wissen ja beide nicht, was bei einer Paartherapie auf sie zukommt!

Aber ein Versuch ist es wert:

Gemeinsam versuchen wir erst einmal, das “Therapie-Ziel“ zu formulieren. Allein dieser Prozess ist meist sehr spannend und aufschlussreich. Die Kommunikationsmuster anzuschauen ist immer ein wichtiger Teil der Paar-Therapie, wenn nicht der allerwichtigste. Denn es geht oft darum, die eigenen Ängste, Enttäuschungen, Erwartungen und Wünsche anzusprechen und so auszusprechen, dass sie der andere “hören“ kann. Dazu gibt es Übungen innerhalb und ausserhalb der Therapiestunde. Manchmal reichen wenige Gespräche, manchmal ist ein intensiverer und längerer Prozess notwendig. Wichtig ist, dass der Beziehungsfluss wieder in Gang kommt! Oder – auch das ist möglich - genauso wichtig ist oft die Klarheit darüber, dass Trennung der einzig mögliche Weg ist.

 

Wer sich allerdings von einer Paartherapie erhofft, endlich jemand zu finden, der dem Partner ordentlich die Meinung sagt, wird sicherlich enttäuscht werden. Denn als Therapeutin bin ich immer neutral und sehe grundsätzlich beide Seiten – auch mit dem Hintergrund der jeweiligen Familiengeschichte und der damit verbundenen Beziehungsmuster jedes einzelnen Menschen.